Sommerliche Kleiderordnungsgeschmäcker

Sommerliche Kleiderordnungsgeschmäcker

Lange nicht gesehen, was? Es war auch wirklich längst mal Zeit, dass ich das Ding hier mal aufleben lasse nach dem Redesign der letzten Wochen, viel Arbeit hinter den Kulissen auch für meinen Job und tatsächlich viel zu wenige blogbare Ereignisse. Ich meine, ich könnte euch den vierten oder fünften Eintrag über Shenanigans beim Einkaufen in Reihe liefern, aber das wird dann auch langweilig.

In letzter Zeit beschäftigt mich eines sehr: Die absolute Übersexualisierung von allem. Titten, Ärsche, Twerking überall, es ist eine absolute Übersättigung. Es sieht bei einem Groben Überblick so aus, als ob „normale“ Kleidung einfach nicht mehr existiert. Gerade an wärmeren Tagen merkt man schon sehr, wie selten eine kurze Hose und ein Langes Shirt geworden sind. Stattdessen halten „Muskelshirts“ und Einmann-Beinzelte bei den Herren und Nichts mit einem Hauch von Stoff Einzug. Das ist nichtmal so sehr gegen korpulentere Menschen gerichtet, sondern Menschen aller Couleur.

Einen besonderen Narren habe ich an Hotpants gefressen. Diese Hosen ohne Beine, wo ich mir jedes Mal denke, dass die Arme Frau sich einfach keine richtige Hose leisten kann. Ein kräftiger Niesanfall und schon würde die Dame wegen der unten rausgerutschen Elefantenohren gejagt. Vielleicht bin ich ja auch einfach nur prüde, aber ich bevorzuge eine wohlgekleidete Frau lieber als das Restefressen am Altkleidercontainer.

Und jetzt. Flame on.

Gib mir deinen Senf!